Innendämmung bewahrt äußere Schönheit
Nach langem Leerstand wurde in Halle eine repräsentative Gründerzeitvilla aufwendig saniert, wobei die historische Fassade dank einer Holzfaser-Innendämmung originalgetreu erhalten werden konnte. Das denkmalgeschützte, um 1900 errichtete Haus verbindet den Stil der italienischen Renaissance mit floralen Jugendstilelementen. Heute beherbergt das vorher von der Universität genutzte Gebäude sieben Wohnungen und entspricht energetisch einem Effizienzhaus Denkmal.
Schnuppertest und Löschpapier: Kriechende Nässe in der Wand aufspüren
Wer das Problem von aufsteigender Feuchtigkeit in der Wand ignoriert oder oberflächlich kaschiert, riskiert eine Kettenreaktion an unangenehmen Folgen: von verminderter Wohnqualität und Schimmel bis zu explodierenden Heiz- und Instandsetzungskosten. Einfache Selbst-Checks liefern erste Hinweise, die exakte Schadensanalyse und Sanierung gehören jedoch in Expertenhand. Bestätigt sich der Verdacht, bieten über Bohrlochinjektionen eingebrachte Horizontalsperren eine zertifizierte, minimalinvasive Lösung ohne Aufstemmen der Mauern und aufwendige Erdarbeiten.
Nordische Lichtblicke: schmale Rahmen, volle Lichtausbeute
Durch Anforderungen an Energieeffizienz, Statik und Schallschutz wurden Fensterrahmen in den letzten Jahrzehnten immer breiter. Doch ein Trend aus dem Norden zeigt, dass Dreifachverglasung und filigrane Ästhetik kein Widerspruch sind: Klassische dänische Fenster setzen auf ein fast vergessenes Prinzip: Fenster, die nach außen öffnen. Mit ihnen lässt sich die im Altbau und Denkmalschutz charakteristische schlanke Optik bewahren. Mit einem deutlich höheren Glasanteil steigern sie den Lichteinfall um bis zu 30 Prozent.
Rettende Injektion mit Langzeitwirkung
Die Alte Schule Biburg war vor 20 Jahren dem Abriss geweiht. Feuchtigkeit und Salzschäden hatten dem mit markanten Ziegelbau stark zugesetzt. Doch die Marktgemeinde Diedorf entschied sich für eine minimalinvasive Mauerwerksanierung. Heute zeigt sich: Nach über 20 Jahren ist das Gebäude noch immer schadenfrei und trocken.
Ungemach von unten – feuchte Mauern bei Altbauten
Nach Expertenschätzungen leiden in Deutschland über zwei Millionen Gebäude unter feuchten Mauern, v.a. aus den 1920er- bis 1960er-Jahren und älter. Die Ursache ist oft aus dem Erdreich aufsteigende Feuchtigkeit. In dieser Zeit wurden Sperren meist gar nicht eingebaut oder sie wurden im Laufe der Jahrzehnte unbrauchbar. Dank moderner Verfahren ist eine Sanierung heute oft minimalinvasiv und ohne aufwendiges Aufgraben möglich.
Schön gedämmt: Klinker auf Steinwolle
Klinkerriemchen und keramische Beläge zeichnen sich bei der Fassadengestaltung durch ihre ansprechende Ästhetik, Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit aus. Sie bieten zudem eine riesige Auswahl an Farben und Oberflächenstrukturen. Mit keramischen Riemchen auf einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) mit Steinwolle-Aufbau lassen sich beeindruckende Fassadengestaltungen realisieren – bei maximalem Brandschutz.
Altes Amtsgericht blüht wieder auf
Das Alte Amtsgericht in Furth im Wald (Bayern) blüht nach 15 Jahren Leerstand wieder auf. Die Sanierung des Schmuckstücks in der Grenzstadt zu Tschechien – bekannt durch das älteste Volksschauspiel Deutschlands, den Drachenstich – ist voraussichtlich im Frühjahr 2025 abgeschlossen. Die historische Fassade erstrahlt bereits in neuem Glanz, die Innenarbeiten sind in vollem Gange. Vorher galt es, das feuchte Mauerwerk in Einklang mit dem Denkmalschutz trockenzulegen.
Sanierputz mit Turboeffekt
Feuchte Flecken, abgeplatzter Putz oder Ausblühungen im Keller und an der Fassade: Das alles sind Albträume für jeden Hausbesitzer. Denn solche Schäden zerstören früher oder später die Bausubstanz.
Abhilfe schaffen da Sanierputz-Systeme. Sanierputze schützen die Wände dabei doppelt, indem sie Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk an die Oberfläche leiten und Salzkristalle im Sanierputz einlagern. So werden Salzablagerungen auf der Oberfläche verhindert.
So klappt das Verputzen auch bei hohen Temperaturen
Wer bei sommerlicher Hitze Putzarbeiten im Außenbereich durchführen möchte, muss sich auf erschwerte Bedingungen einstellen, gerade bei der Verarbeitung von Werktrockenmörtel. Gegensteuern können Hand- und Heimwerker bereits während der Planung und Vorbereitung der Arbeiten.
Alte Senffabrik wird Meeting- und Event-Location
Preissteigerungen, Lieferengpässe und Handwerkermangel machen den Hausbau derzeit zu einem unkalkulierbaren Unterfangen – zeitlich wie finanziell. Dass es dennoch möglich ist, Bauherren unter solch schwierigen Umständen einen Festpreis zu garantieren, zeigt das Beispiel Dennert Massivhaus aus Schlüsselfeld.











