Standölfarben sorgen für barocken Look
Der Erbdrostenhof im westfälischen Münster, ein barockes Schmuckstück, war im Zweiten Weltkrieg bei Bombenangriffen völlig ausgebrannt und nach historischen Plänen wiederaufgebaut worden. Auch die Fenster wurden in den 50er-Jahren originalgetreu aus hochwertigen Pitchpine-Hölzern gefertigt. Doch ihr Lack begann zu blättern: Nach 70 Jahren stand die Sanierung der ca. 40 prächtigen Holzsprossenfenster der Südfassade an – eine handwerkliche Herausforderung.
Nordische Lichtblicke: schmale Rahmen, volle Lichtausbeute
Durch Anforderungen an Energieeffizienz, Statik und Schallschutz wurden Fensterrahmen in den letzten Jahrzehnten immer breiter. Doch ein Trend aus dem Norden zeigt, dass Dreifachverglasung und filigrane Ästhetik kein Widerspruch sind: Klassische dänische Fenster setzen auf ein fast vergessenes Prinzip: Fenster, die nach außen öffnen. Mit ihnen lässt sich die im Altbau und Denkmalschutz charakteristische schlanke Optik bewahren. Mit einem deutlich höheren Glasanteil steigern sie den Lichteinfall um bis zu 30 Prozent.
Schön gedämmt: Klinker auf Steinwolle
Klinkerriemchen und keramische Beläge zeichnen sich bei der Fassadengestaltung durch ihre ansprechende Ästhetik, Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit aus. Sie bieten zudem eine riesige Auswahl an Farben und Oberflächenstrukturen. Mit keramischen Riemchen auf einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) mit Steinwolle-Aufbau lassen sich beeindruckende Fassadengestaltungen realisieren – bei maximalem Brandschutz.
Eloxiert und stranggepresst – Rollläden im Wandel der Zeit
Früher waren Rollläden v.a. Verdunklungs- und Sichtschutz – meist aus Kunststoff oder Holz und manuell zu bedienen. Energiesparen, Hitzeschutz oder Automatisierung spielten kaum eine Rolle. Heute sind sie multifunktionale Bestandteile moderner Wärmedämmkonzepte. Dabei hat sich aufgrund seiner Eigenschaften Aluminium als Material mehr und mehr durchgesetzt. Stranggepresste Ausführungen sind zehnmal belastbarer als ausgeschäumte Standardstäbe. Ein weiterer Qualitätsfaktor ist die Eloxierung der Oberfläche.
Fertige Badmodule: Tempo und Terminsicherheit im Objektbau
Einbau schon in der Rohbauphase / Auch barrierefrei und rollstuhlgerechtBilder: DennertMit werkseitig vorgefertigten Badmodulen erleichtert der Betonfertigteilhersteller Dennert den Bau großvolumiger Objekte. Die komplett ausgestatteten, nach Kundenwunsch geplanten...
Ganz schön schräg – in drei Schritten zum Alu-Rollo
Bei manchen Fensterformen ist die Beschattung eine knifflige Angelegenheit, wenn man nicht mit meist unzureichenden innenliegenden Lösungen vorliebnehmen will. Daher gilt: Was nicht passt, wird passend gemacht. Maßgeschneiderte, von unten nach oben laufende Alu-Rollläden sind in nur drei Schritten montiert. In der Regel brauchen die Montage-Profis dafür nicht länger als zwei Stunden.
Sanierputz mit Turboeffekt
Feuchte Flecken, abgeplatzter Putz oder Ausblühungen im Keller und an der Fassade: Das alles sind Albträume für jeden Hausbesitzer. Denn solche Schäden zerstören früher oder später die Bausubstanz.
Abhilfe schaffen da Sanierputz-Systeme. Sanierputze schützen die Wände dabei doppelt, indem sie Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk an die Oberfläche leiten und Salzkristalle im Sanierputz einlagern. So werden Salzablagerungen auf der Oberfläche verhindert.
So klappt das Verputzen auch bei hohen Temperaturen
Wer bei sommerlicher Hitze Putzarbeiten im Außenbereich durchführen möchte, muss sich auf erschwerte Bedingungen einstellen, gerade bei der Verarbeitung von Werktrockenmörtel. Gegensteuern können Hand- und Heimwerker bereits während der Planung und Vorbereitung der Arbeiten.
Alte Senffabrik wird Meeting- und Event-Location
Preissteigerungen, Lieferengpässe und Handwerkermangel machen den Hausbau derzeit zu einem unkalkulierbaren Unterfangen – zeitlich wie finanziell. Dass es dennoch möglich ist, Bauherren unter solch schwierigen Umständen einen Festpreis zu garantieren, zeigt das Beispiel Dennert Massivhaus aus Schlüsselfeld.
Raumgewinn durch dünne Beton-Fertigwände
Kommen schlanke Fertigwände aus Beton beim Hausbau zum Einsatz, lässt sich ein Raumgewinn von 3-4 % erzielen. Statt 100 m² Wohnfläche stehen dann bei gleichem Grundriss 104 m² zur Verfügung. Möglich macht das ein Beton mit einer relativ hohen Dichte von 2,1 g/cm³. Eine spezielle Rezeptur verleiht diesen Wandsystemen so viel Festigkeit, dass sie ungewöhnlich schmal ausfallen können.
Natur-Klimadecken heizen und kühlen Betonhaus aus dem 3D-Drucker
Im Kamp C (Landeszentrum für Nachhaltigkeit und Innovation in Antwerpen) entstand in nur drei Wochen ein Einfamilienhaus aus Europas größtem 3D-Drucker. Kombiniert wurde die Gebäudehülle aus Beton mit Natur-Klimadecken aus Hochleistungs-Lehmmodulen. Durch die Schlauchleitungen strömt je nach Bedarf warmes oder kaltes Wasser zum sanften Heizen bzw. Kühlen der Räume. Kondenswasser bildet sich dabei nicht. Die Lehmmodule regeln die Luftfeuchtigkeit im Raum. Damit erübrigte sich eine Anlage zur Raumluft-Entfeuchtung.












