Fachportal für Bauen und Wohnen

Historisches Schulhaus vor über 20 Jahren vor der Abrissbirne gerettet

Die Alte Schule Biburg war vor über zwei Jahrzehnten dem Abriss geweiht. Massive Feuchtigkeit und Salzschäden hatten dem mit damals üblichen Vollziegeln im sogenannten Reichsformat errichteten Mauerwerk stark zugesetzt. Doch die Marktgemeinde Diedorf (Landkreis Augsburg) entschied sich für eine minimalinvasive Mauerwerksanierung. Heute zeigt sich: Auch nach über 20 Jahren ist das Gebäude schadenfrei und trocken.

Muffiger Geruch und Stockflecken - die Ursache ist oft aus dem Erdreich in die Mauern aufsteigende Feuchtigkeit. Betroffen sind v.a. Altbauten aufgrund fehlender oder defekter Horizontalsperren. (Bild: Veinal)

Bilder: Veinal

Langzeitbeweis für die Horizontalsperre

Der vor 1920 errichteten Schule fehlte eine funktionierende Horizontalsperre – und damit jeglicher Schutz vor kapillar aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Erdreich. Diese führte zu großflächigen Putzabplatzungen und Gefügestörungen im 40-60 cm (Außenwände) bzw. 18-24 cm (Innenwände) starken Mauerwerk. Um die Kapillarwege dauerhaft zu unterbrechen, wurde das WTA-zertifizierte VEINAL-System eingesetzt.

Dazu wurde eine wasserfreie und extrem kriechfähige Silikonharzlösung VEINAL VSS 1-90 über Bohrlöcher im drucklosen Injektionsverfahren eingebracht. Dabei verteilt sich der Wirkstoff optimal im Mauerquerschnitt und härtet als Reaktion mit der Feuchtigkeit zu einer unverrottbaren Sperre aus.

Systematische Entsalzung und Diffusion

In Teilbereichen wurden zusätzliche Abdichtungsbeschichtungen ausgeführt. Im Außen- und Innenbereich wurde VEINAL Sanierputz teilweise mehrlagig als Oberputz aufgebracht, um die starke Salzbelastung in den Griff zu bekommen und ein dauerhaft trockenes Mauerwerk zu gewährleisten. Die VEINAL Sanierputze lagern Salze ein und ermöglichen gleichzeitig die notwendige Diffusionsfähigkeit des Mauerwerks.

Werterhalt durch zertifizierte Technik

Die Alte Schule Biburg beherbergt heute den örtlichen Kindergarten und Vereine. Sie beweist, dass auch schwerwiegende Feuchteschäden mit abgestimmten Systemkomponenten technisch sicher und dauerhaft behoben werden können. Dass die 20-jährige Herstellergarantie nie in Anspruch genommen werden musste, belegt die Zuverlässigkeit und technische Qualität des eingesetzten Systems.

Die Wirksamkeit des VEINAL-Systems wird auch von unabhängigen Instituten sowie durch die strengen Richtlinien der WTA (Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V.) bestätigt.

Oft löst eine minimalinvasive Horizontalsperre das Problem. Dazu injiziert der Sanierungs-Profi eine dünnflüssige, kriechfähige Silikonharzlösung ins Mauerwerk. (Bild: Veinal)
Nach der Trockenlegung empfiehlt sich eine ergänzende Abdichtung, kombiniert mit Sanierdämmputz oder diffusionsoffenen Silikathydratplatten. (Bild: Veinal)

Weitere Informationen finden Sie unter: www.veinal.de (unbeauftragte Werbung)

bauweb
Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner