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Kochen und heizen ohne Strom

Energetisch autark zu sein ist eine verlockende Vorstellung. Eine interessante Perspektive in dieser Hinsicht ist der Römerofen. Er ist in der Lage, ein ganzes Haus mit Holz zu heizen und bietet zusätzlich vielfältige Kochmöglichkeiten. In Kombination mit einer Carbon-Flächenheizung kann er eine kostengünstige Alternative zur Wärmepumpe sein. Selbst die Vorgabe, dass Heizenergie künftig zu 65 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammen soll, ist damit einzuhalten. Wer gerne kocht, kann mit dem Römerofen zusätzlich viel Energie für E-Herd und Kochfeld sparen – auch bei Stromausfall.

Raumgewinn durch dünne Beton-Fertigwände

Kommen schlanke Fertigwände aus Beton beim Hausbau zum Einsatz, lässt sich ein Raumgewinn von 3-4 % erzielen. Statt 100 m² Wohnfläche stehen dann bei gleichem Grundriss 104 m² zur Verfügung. Möglich macht das ein Beton mit einer relativ hohen Dichte von 2,1 g/cm³. Eine spezielle Rezeptur verleiht diesen Wandsystemen so viel Festigkeit, dass sie ungewöhnlich schmal ausfallen können.

Natur-Klimadecken heizen und kühlen Betonhaus aus dem 3D-Drucker

Im Kamp C (Landeszentrum für Nachhaltigkeit und Innovation in Antwerpen) entstand in nur drei Wochen ein Einfamilienhaus aus Europas größtem 3D-Drucker. Kombiniert wurde die Gebäudehülle aus Beton mit Natur-Klimadecken aus Hochleistungs-Lehmmodulen. Durch die Schlauchleitungen strömt je nach Bedarf warmes oder kaltes Wasser zum sanften Heizen bzw. Kühlen der Räume. Kondenswasser bildet sich dabei nicht. Die Lehmmodule regeln die Luftfeuchtigkeit im Raum. Damit erübrigte sich eine Anlage zur Raumluft-Entfeuchtung.

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