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Der Taupunkt-Falle entkommen

Beim Neubau seines Hauptsitzes stattete Outdoor-Spezialist Bever den kompletten Verwaltungsbereich auf 1.270 m2 Fläche mit Natur-Klimadecken von Argillatherm aus. Mit ihnen lassen sich große Räume nicht nur heizen, sondern im Sommer auch von oben kühlen. Dabei lösen sie die Taupunktproblematik – eine der größten physikalischen Herausforderungen bei der Flächenkühlung – ohne zentrale Lüftungsanlage und Taupunktüberwachung. Eine Herausforderung war auch die Deckenarchitektur – eine Holzrippen-Konstruktion in Wabenform.

Limewash – der Reiz des Unperfekten

Mut zum Unperfekten: Limewash ist eine spannende Alternative zu makellos gestrichenen Wänden. Der neue Trend setzt auf genau das Gegenteil: Durch einen gezielt ungleichmäßig aufgetragenen dünnflüssigen und nur halb deckenden Kalkanstrich entstehen lebhafte Übergänge zwischen deckenden und transparenten Bereichen. Der Effekt verändert sich je nach Lichteinfall und Blickwinkel. Dabei nimmt die Lebendigkeit der Optik mit der Farbintensität zu.

Mit Fassadendämmung von heute Rohstoffe für morgen sichern

Ein modernes Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) ist auf eine Lebensdauer von mindestens 50 Jahren ausgelegt. Doch was passiert mit der Fassade, wenn sie nach dieser Zeit erneuert werden muss? Die sortenreine Trennung der einzelnen WDVS-Schichten galt bislang als große Herausforderung. Nun wurde ein Dämmsystem auf Basis natürlicher Steinwolle für die komplette Wiederverwertung entwickelt. Am Ende der Nutzungszeit lassen sich alle Systembestandteile sortenrein trennen und als wertvolle Rohstoffe in den Kreislauf zurückführen.

Schön gedämmt: Klinker auf Steinwolle

Klinkerriemchen und keramische Beläge zeichnen sich bei der Fassadengestaltung durch ihre ansprechende Ästhetik, Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit aus. Sie bieten zudem eine riesige Auswahl an Farben und Oberflächenstrukturen. Mit keramischen Riemchen auf einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) mit Steinwolle-Aufbau lassen sich beeindruckende Fassadengestaltungen realisieren – bei maximalem Brandschutz.

Vom feuchten, muffigen Schlosskeller zur Wellness-Oase

Unter einem 1918 anstelle eines ehemaligen Stallgebäudes erbauten Haus wurden zwei stark durchfeuchtete, muffige Bruchsteinkeller erfolgreich saniert. Heute präsentieren sich die alten, einst zu einem benachbarten Schloss gehörenden Gemäuer als stilvoller Wellnessbereich mit Sauna. Möglich machte dies ein Entfeuchtungs- und Dämmputz, der speziell für feuchtes, salzbelastetes Mauerwerk entwickelt wurde.

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